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FDP will Olympia-Chance für Starnberg nutzen

Am 26. September entscheidet der DOSB über die deutsche Bewerbung für die Olympischen Spiele. Mehrere deutsche Städte und Regionen haben sich darum beworben, derjenige Austragungsort zu sein, mit dem der DOSB in die internationale Bewerbungsphase einsteigt; darunter auch die bayerische Landeshauptstadt München. Sie setzt vor allem auf bestehende Anlage und will auch die Region um München für bestimmte Sportarten mit einbinden. Sie setzen dabei auch auf den Starnberger See als Austragungsort für das Freiwasserschwimmen. 

Für die Freien Demokraten ist klar: „Wir unterstützen die Bewerbung Münchens und deren Vorschlag, den Starnberger See als Austragungsort zu nutzen“, erklärt Paul Friedrich, Kreisvorsitzender der FDP. „Denn die Olympischen Spiele leben vom Geist des Wettbewerbs, glauben an den Wert von Leistung und stehen für internationale Kooperation statt Ausgrenzung“, ergänzt Friedrich. Das seien gerade heutzutage wichtige Impulse und Werte, mit denen die Liberalen die Region StarnbergAmmersee identifizieren möchten. Außerdem erhoffen sich die Freien Demokraten internationale Bekanntheit ihrer Region, was Wirtschaft und Tourismus stärken soll.

Für die FDP ist dabei auch klar: „Wenn Olympia nach München kommt, soll auch Starnberg selbst profitieren“, so Anke Henniger, Stadträtin und Co-Vorsitzende der FDP in Starnberg. Die Austragung Olympischer Spiele werde, wie die Vergangenheit zeigt, stets als Auslöser genutzt, um städtische Infrastrukturen zu sanieren, zu erweitern und wir für die Zukunft zu machen. „Diese Chance möchten wir uns in Starnberg nicht entgehen lassen“, bekräftigt Stefan Zeil, Stadtrat und Co-Vorsitzender der FDP in Starnberg.

Die Liberalen haben auch schon ganz konkrete Vorstellungen, wie Starnberg profitieren soll. Denn der Starnberg Stadtrat hat bereits im Mai 2025 beschlossen, mit der Landeshauptstadt München in Kontakt zu treten und gemeinsame Wege zu finden, die Seeanbindung in die Planungen für die Olympischen Spiele mit einzubeziehen. Diesen Beschluss möchten die Liberalen mit Leben füllen und fordern:

 

  • Seeanbindung auf die Olympia-Agenda: Bahnhof See, Barrierefreiheit und die Verbindung von Innenstadt und See müssen Teil der Infrastrukturplanung werden.
  • München und Freistaat müssen sich beteiligen: Starnberg darf die Kosten für überregionale Olympia-Infrastruktur nicht alleine tragen.
  • ÖPNV stärken: Sportler und Besucher müssen den Starnberger See schnell und zuverlässig mit Bahn und Bus erreichen können.
  • Nachhaltig investieren: Was für Olympia gebaut wird, muss Starnberg und der Region auch langfristig zugutekommen.